Akquise von Auszubildenden und Fachkräften aus Drittländern mit Schwerpunkt Usbekistan, Vietnam und Aserbaidschan
In Zusammenarbeit mit meinen Partnern im Heimatland der Kandidaten akquiriere ich langfristig und gezielt, in der Regel ein Jahr im Voraus, um auch wirklich passende Auszubildende und Fachkräfte für die deutschen Unternehmen zu finden und den gesamten Prozess bis zum Ausbildungs- bzw. Arbeitsbeginn gut vorbereiten zu können.
Dazu fliege ich zweimal jährlich in das entsprechende Land und treffe dort die Bewerber auch persönlich, rede mit deren Familien und hole erste wichtige Informationen und Dokumente ein. Bei diesen Gesprächen erfolgen bereits Präsentationen über mögliche Unternehmen für den Kandidaten, das Bildungssystem und die Kultur in Deutschland, sowie Informationen zu den Voraussetzungen für die erfolgreiche Visabeantragung.
Dabei ist mir die Qualität der Kandidaten sehr wichtig und ich akzeptiere nur Kandidaten, diemich und die Unternehmen mit einem festen, selbst gesteckten Ziel überzeugen, sowie guten bis sehr guten Deutsch Kenntnissen mit mindestens vollständigem B1 Niveau, von welchen ich mich am Anfang des Akquise-Prozesses persönlich oder per Chat-Meeting überzeuge.

Begleitung des Visaverfahrens, Schriftverkehr mit den Behörden und Transfer
Nach dem Zusammenstellen aller visarechtlich geforderter Unterlagen erfolgt die Visabeantragung beim jeweiligen Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland im Heimatland der Kandidaten. Kommt es während des Visaverfahrens zu Rückfragen oder Nachforderungen von Behörden, so werden auch diese von mir schnellstmöglich beantwortet.
Nach Visaerteilung nehme ich Abstimmungen mit den Unternehmen zur Anreise des Kandidaten vor, prüfe die geplante Wohnung und kümmere ich um Erstanmeldungen, wie Krankenkasse und einen Termin beim Einwohnermeldeamt.
Wenn all diese Dinge erledigt sind, erfolgt die Buchung des Fluges, sowie die Organisation der Transfers zum Flughafen im Heimatland und ab Flughafen in Deutschland bis zum Unternehmen.
Die Übergabe der Ankömmlinge an das Unternehmen, sowie der Bezug der von mir organisierten Wohnung erfolgt dabei immer in meinem Beisein.

Betreuung bei der Integration in die deutsche Kultur und das Unternehmen
Ab dem ersten Tag der Ankunft in Deutschland beginnt die für alle Beteiligten wichtige Betreuungstätigkeit mit der Organisation der Abholung vom Flughafen und dem Transfer zum Unternehmen. Beim Einzug in die von mir organisierte Wohnung gebe ich wichtige Hinweise und Ratschläge, z.B. zur Mülltrennung, Briefkastenbeschriftung, Abstellhähne und Sicherungen, sowie Hausordnungen und Nutzungsmöglichkeiten von Außenbereichen oder Kellern und Außenbereichen.
Mit der Wohnungsgeberbescheinigung begleite ich die Azubis zum Einwohnermeldeamt und organisiere nach dem Erhalt der Steuer-ID dann auch die Kontoeröffnung.
Nach Absprache mit den Ausbildern und Berufsschullehrern besuche ich die jungen Leute auch in den ersten Monaten der Ausbildung in der Praxis und Theorie. Hier informiere ich mich über die Leistungen und eventuelle Probleme, gebe Ratschläge und biete meine Unterstützung an, um diverse Dinge zu verbessern.
Außerdem unterstütze ich die Azubis, um Schriftverkehr in Deutschland zu verstehen und richtig zu beantworten. Ich gebe dabei Hinweise, wie sie sich gegenüber Behörden verhalten müssen. Ich arbeite dabei aber nicht einfach alles zu, sondern versuche Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, damit die jungen Leute in Zukunft verschiedene Alltagssituationen auch allein meistern können.

Organisieren von Festen und Veranstaltungen
Für ein besseres „Miteinander“ und natürlich zum Wohlfühlen der jungen Leute, organisiere ich Feste und Treffen zu den typischen Festtagen des jeweiligen Heimatlandes.
Dazu werden nicht nur die Kandidaten, sondern auch die Verantwortlichen der Unternehmen eingeladen, um ein schönes Miteinander zu ermöglichen. Es wird zusammen eingekauft, gemeinsam landestypische Speisen gekocht und dann bei gemütlichem Beisammensein alles verkostet. Diese Veranstaltungen tragen dazu bei, sich besser kennenzulernen und die wichtigsten Dinge der verschiedenen Kulturen auszutauschen.

Die deutsche Sprache – Grundvoraussetzung für den Erfolg
Um eine Ausbildung oder auch eine Fachkraft-Tätigkeit in Deutschland erfolgreich absolvieren zu können, unterstütze ich die Deutsch-Sprachausbildung bereits im Heimatland der Kandidaten und führe nach dem Erreichen des vollständigem B1 Niveaus erste Chat-Meetings durch, um das Hören/Verstehen jedes Kandidaten selbst zu testen und einzuschätzen, für welche Berufsrichtung sie/er am besten geeignet ist.
Die Sprachprüfungen werden ausschließlich von zugelassenen Instituten, wie Goethe, Telcoder ÖSD abgenommen und zertifiziert. Falls während der Ausbildung weiterer Bedarf an der Festigung und Erweiterung der deutschen Sprache besteht, organisiere ich auch Deutsch-Sprachkurse, die von speziellen Sprachlehrern meist als Online-Unterricht ausbildungsbegleitend durchgeführt werden. Hierbei kümmere ich mich um die notwendigen Unterrichtsmittel und organisiere die Abläufe.
Chat Meetings und Dolmetscher Einsätze
Wenn es erforderlich ist oder gewünscht wird, organisiere ich auch Chat-Meetings oder den Einsatz eines Dolmetschers, um verschiedene Dinge zu klären bzw. zu besprechen. Hierbei stehen mir auch die Sprachlehrer als Unterstützung zur Seite.
Fachkräfte für Deutschland
Auch Fachkräfte können bei Bedarf von mir akquiriert und unterstützt werden. Dazu ist aber eine sogenanntes „Anerkennungsverfahren“ notwendig. Um diesen Prozess etwas zu verkürzen, ist das „Beschleunigtes Fachkräfteverfahren“ möglich. Hierbei ist aber auch das Unternehmen gefordert, da dieses den Antrag dazu stellen muss. Generell ist die Gewinnung von Fachkräften aber möglich, ist aber etwas aufwendiger und zeitintensiver als die Gewinnung von Auszubildenden.
Bauberatung, Bauplanung & Baubegleitung
Nach mehr als 25 Berufsjahren als Bau- und Projektleiter von Hochbauprojekten, wie Ein- und Mehrfamilienhäusern, Einkaufscentren, Hallen, landwirtschaftlichen Bauten undSportstätten wie z. B. das Biathlon Stadion in Oberhof und größere Wohnanlagen in verschiedenen Thüringer Städten, habe ich sehr gute Erfahrungen auch in dieser Branche und kann Sie bei Ihren eigenen Projekten bei Bedarf gern bauberatend, planend und baubegleitend unterstützen.
Typisches Essen und Klima
Anbei ein paar Impressionen zum typischen Essen in Deutschland, sowie unseres Klimas.
Deutschland mit seinen Sitten, Bräuchen und dem mitteleuropäischen Klima
Zu den Besonderheiten Deutschlands gehören seine Rolle als bevölkerungsreichstes Land der EU, die größte Volkswirtschaft Europas,
Mit Deutschland verbindet man auch eine reiche Geschichte, die sich in vielen Burgen und historischen Städten widerspiegelt, sowie eine starke Industriekultur.
Wichtige Eigenschaften und Merkmale Deutschlands umfassen Pünktlichkeit, Effizienz, Pflichtbewusstsein, Ordnungsliebe, Direktheit, eine hohe Wertschätzung für Privatsphäre, einen starken Fokus auf Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit, sowie die typische Mülltrennung.
Kulturelle Aspekte wie die vielfältige Brot- und Wurstkultur, die Bedeutung des Fußballs, das Oktoberfest, die Betonung von Qualität („Made in Germany“) und die hohe Dichte an Museen und Theatern prägen das Land ebenfalls.
Das deutsche Klima ist überwiegend gemäßigt, beeinflusst vom westkontinentalen Übergangsklima, mit feuchten Westwinden, milden Wintern und warmen Sommern, die jedoch je nach Region stark variieren. Während der Norden und Westen eher maritim geprägt sind, zeigt der Osten kontinentale Züge. Der Klimawandel führt zu einem deutlichen Temperaturanstieg, längeren Hitzeperioden, mehr Extremwetterereignissen und insgesamt einer beschleunigten Erwärmung in Deutschland.
Die Winter in Deutschland sind überwiegend mild, relativ trocken und sonnig. Es gibt aber auch Frost (Temperaturen unter 0°C) und Schnee.
Wichtig ist, dass man sich bei einer Anreise zwischen Oktober und März über das Wetter am Ankunftsort informiert und sich entsprechend kleidet.
Empfehlen würde ich in diesen kühlen Monaten immer eine warme Jacke, lange Hosen, festes Schuhwerk und Strümpfe zu tragen.
Das deutsche Klima
Das deutsche Klima ist überwiegend gemäßigt, beeinflusst vom westkontinentalen Übergangsklima, mit feuchten Westwinden, milden Wintern und warmen Sommern, die jedoch je nach Region stark variieren.
Wichtige Informationen zum Bildungssystem in Deutschland
In Deutschland erfolgt die Ausbildung zu einem Beruf nach erfolgreichem Abschluss der Schulzeit in einem sogenannten „Dualen System“.
Das bedeutet, dass die Auszubildenden im Unternehmen (ca. 75%) tätig sein werden und auch die Berufsschule (ca. 25%) besuchen (Praxis und Theorie). Die Berufsschule befindet sich dabei nicht immer in der Nähe des Unternehmens! Übernachtungen sind dort meist im Internat möglich.
Somit müssen für einen Ausbildungsvertrag auch immer das Unternehmen, die Berufsschule und die zuständige Kammer (IHK/HWK o.ä.) zustimmen!
Um die Ausbildung erfolgreich abschließen zu können benötigt man in der Theorie und Praxis gute Ergebnisse, die man nur erreichen kann, wenn man die Ausbildung mit möglichst wenig Fehltagen, von Anfang an mit Fleiß und Engagement absolviert! Die Berufsschulen haben einen festgelegten Lehrplan, nach welchem sich die Schulen richten müssen. Auf Grundlage dieses Lehrplanes erfolgt die Erstellung der Prüfungsaufgaben zu Zwischenprüfungen und zum Ende der Ausbildung!
Deshalb startet das Ausbildungsjahr in Deutschland in der Regel immer im August/September jedes Jahres und die Berufsschulen akzeptieren meist keinen Beginn vor oder nach diesem regulären Start im August/September!
Gelegentlich gibt es zwar die Möglichkeit auch in anderen Monaten eine Ausbildung zu beginnen, aber das ist sehr selten und Bundesland abhängig, da man dadurch Teile des Lehrplanes nicht gelehrt bekommt und sowohl bei den Zwischenprüfungen als auch bei den Prüfungen am Ende der Ausbildung große Schwierigkeiten bekommen und die Ausbildung nicht erfolgreich abschließen kann. Sollte der Ausbildungsbeginn in anderen Monaten als im August/September möglich sein, dann ist es eine Seltenheit (nur ca.10%), die ich aber niemals garantieren kann!
Wir organisieren für euch einen Ausbildungsvertrag mit einem zum Kandidaten passendem Unternehmen und möglichst auch dem Wunschberuf des Bewerbers, zum Ausbildungsbeginn im August/September. Dabei müssen wir uns in jedem Jahr neu, aber auch nach dem Bedarf der Unternehmen richten, der jedes Jahr unterschiedlich ist.
Wichtigste Voraussetzung für alles ist ein gutes deutsches Sprachniveau!
Deshalb im Heimatland mindestens das vollständige B1 Zertifikat (bei medizinischen Berufen – nachweislich B2) erreichen, dann die deutsche Sprache fleißig weiter lernen und erst dann eine Ausbildung in Deutschland beginnen!
Zum Nachweis des Sprachniveaus ist ein kleines Vorstellungsvideo (1 bis Minuten, max. 20MB) und oft auch ein Chat-Meeting erforderlich, bevor das Unternehmen der Ausbildung zustimmt.
Für eine Ausbildung im Restaurant und Hotel werden außer den Deutsch-Kenntnissen noch Englisch Kenntnisse verlangt.
Start Ausbildungsjahr
Das Ausbildungsjahr startet in Deutschland in der Regel immer im August/September jedes Jahres und die Berufsschulen akzeptieren meist keinen Beginn vor oder nach diesem regulären Start im August/September!
Was erwarten die Unternehmen und was sollten die Bewerber mitbringen?
Deutsche Unternehmen erwarten von Auszubildenden aus Drittstaaten vor allem Motivation, Leistungsbereitschaft und gute Lernfähigkeit, um den Fachkräftemangel zu schließen und den Betrieb zu stärken.
Sie wünschen sich auch soziale Kompetenzen und die Bereitschaft zur Integration in das Team und die deutsche Gesellschaft. Die Unternehmenbevorzugen langfristige Perspektiven und dass sich die Auszubildenden zu gutenFachkräften entwickeln, die dann auch dem Unternehmen treu bleiben.
Das Wichtigste, was die jungen Leute mitbringen sollten, ist die Bereitschaft und der feste Wille, die gewählte Ausbildungsrichtung/Beruf auch ernsthaft ausführen und erfolgreich abschließen zu wollen.
Deutsche Unternehmen investieren einen hohen Betrag und viel Aufwand für eine Ausbildung und erwarten dafür von Auszubildenden & Fachkräften ein hohes Engagement, Zuverlässigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft, Pünktlichkeit und ein gutes Sozialverhalten.
Darüber hinaus sind sehr gute Deutschkenntnisse (mindestens vollständiges B1 – in der Medizin- und gehobenen Gastronomiebranche – sogar B2 nachweislich erforderlich), sowie gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit wichtig. Auch Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt werden geschätzt, um die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.
Bereitschaft und Wille
Das Wichtigste, was die jungen Leute mitbringen sollten, ist die Bereitschaft und der feste Wille, die gewählte Ausbildungsrichtung/Beruf auch ernsthaft ausführen und erfolgreich abschließen zu wollen.